Ein Naturschwamm zum Malen – wahre Künstler lieben ihn

Drei Kosmetikschwämme als Malschwamm auf weißem Hintergrund
Inhalt

Mit dem natürlichen Kosmetikschwamm den Künstler in dir erwecken!

Oder den Handwerker! Für beide Gewerke eignet sich der Naturschwamm erstens aufgrund seiner hohen Saugfähigkeit, seiner angenehmen Handlichkeit sowie seiner knorrigen Textur. Er liegt beim Arbeiten sicher in der Hand. Falls nicht, lässt er sich in die gewünschte Größe portionieren. Als Malschwamm nimmt er die Farbe hervorragend auf und gibt sie an der Leinwand oder auf dem Papier intensiv wieder ab. An die Wand zaubert er traumhafte Muster, wobei nicht ein Tupfer dem anderen gleicht und so ein hervorragend individuelles Wohngefühl entstehen kann.
Die Technik mit einem Künstlerschwamm eignet sich vom Schulkind bis zur Uroma, denn sie ist einfach umzusetzen und sinnlich anregend. Es entsteht ein taktiles Malerlebnis mit dem Malschwämmchen. Auch der Hobbykünstler erweitert seinen Horizont um weitere kreative Ideen, wenn er sich auf das Tupfen, Drucken oder Marmorieren mit dem zusätzlichen Utensil einlässt. Als Aquarellschwamm entstehen besonders fantasievolle Werke. Was noch möglich ist, zeigen wir im Folgenden.

Aquarellschwamm wird zur Erstellung eines Aquarellbildes mit grünem Hintergrund genutzt

Der Kosmetikschwamm ist auch ideal als Malschwamm für Solokünstler

Auch als Künstlerschwamm profitiert unser ursprünglich als Kosmetikschwamm angebotener Naturschwamm von seiner Vielseitigkeit. Jeder Tupfer ist anders, er kommt mit jeder Farbe klar und lässt auch als Einzelkünstler auf dem Bild keine Wünsche offen. Das liegt daran, dass man jede Technik mit ihm anwenden kann und auch für ein vollständiges Bild keinen Pinsel benötigt, wenn man das nicht möchte.

Der Malschwamm kann nämlich alles: tupfen, marmorieren, wischen, malen und auch konturieren. Ein Motiv, das von einem Künstlerschwamm erstellt wurde, wirkt häufig realistischer, weil es unklare Konturen schafft. Denken wir an einen Hund, den wir malen wollen, so ist das Fell gleich mit dargestellt. Der Hund sieht struppig aus, ohne dass wir dem eine besondere Aufmerksamkeit schenken müssen.

Mithilfe eines Malschwamms lassen sich viel leichtere Farbübergänge erschaffen. Bleiben wir beim Beispiel: Das Hundefell schimmert in verschiedenen Farbtönen, die Übergänge sind zart und schimmernd und wirken sehr echt. Ebenfalls durch den Künstlerschwamm hervorgerufen wird die lebendige Struktur des Hundefells. Der Vierbeiner sieht aus, als wolle er gleich aus dem Bild springen.

Auch bei einem sehr farbenfrohen Motiv kommt der Malschwamm blendend zur Geltung. Plant man einen bunten Frühlingsstrauß in Kombination mit Aquarellfarben, gelingen gerade die leichten Farbübergänge prächtig und verleihen den Gewächsen eine besondere Struktur.

Hat man nur einen Schwamm zur Verfügung, bietet es sich an, mit den hellen Farben zu beginnen und sich zu den dunkleren hinzuarbeiten. Wechselt man zwischen den Farben, sollte man sie gut auswaschen. Besser noch besorgt man sich mehrere kleine Malschwämmchen, die jeweils für eine Farbe verwendet werden können. Auch am Ende der Arbeit sollte man den Malschwamm gründlich auswaschen um lange Freude daran zu haben.

Buntes Aquarellbild auf einer Leinwand

Der Naturschwamm als Künstlerschwamm ist Teil eines Ensembles

Bei bestimmten Motiven bietet es sich an, zwischen Pinsel und Malschwämmchen zu wechseln. So holt man aus beiden das Beste heraus: Der Pinsel übernimmt die scharfen Strukturen, während das Aquarellschwämmchen für die fließenden Übergänge zuständig ist. Ein wunderbares Beispiel ist hier ein Baum. Der Stamm könnte klar und stark vom Pinsel dargestellt werden. Das Malschwämmchen erschafft die Krone des Baumes. Gerade wenn die Farbe noch sehr nass ist, lassen sich die Übergänge zwischen den einzelnen Grün-Schattierungen besonders weich zeichnen. Der Baum wirkt, als wehte er sanft im Wind.

Besonders leicht lässt sich die Aquarellfarbe aufnehmen, wenn sie auf einem kleinen Tellerchen verteilt und dort mit Wasser vermischt wird. Der Aquarellschwamm kann sich voll mit Farbe saugen und sie auf sanften Druck wieder abgeben.

Diese Technik eignet sich insbesondere für abstrakte Motive. Die angerührte Farbe wird mit einem Pinsel auf das Bild geschnickt. Erst eine Farbe nach der anderen. Im Anschluss kann man das Blatt nochmal nach oben oder unten wenden. Erst dann kommt der Aquarellschwamm zum Einsatz, bringt die Farben zusammen, schafft sanfte Strukturen und lässt neue Welten entstehen.

Aquarellbild mit einer Schale und Naturschwamm auf weißem Hintergrund

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